Die Donau auf Wanderschaft


Vom Norden her ist sie gekommen

Meer der Urzeit

Vor 11 Millionen Jahren mündete die Donau beim heutigen Mistelbach in das damalige Meer im östlichen Niederösterreich. Das Erdinnere war aber weiter in Bewegung. So kam es im Gelände des heutigen Weinviertels zu Hebungen und Senkungen. Dadurch hat sich die Donau in einem Zeitraum von weiteren 10 Millionen Jahren immer mehr nach Süden verlagert.


Die Wanderung endet rund um den Berg

Bis zum Nordrand des Bisamberges, ins heutige Gemeindegebiet von Hagenbrunn, ist die Donau gewandert.

Zuletzt bettete sie sich vor rund 300.000 Jahren mit vielen Nebenarmen am Südrand des Bisambergs ein.


Der wilde Lauf zwischen den beiden Bergen

Der Bisamberg auf der einen und der Leopoldsberg auf der anderen Seite bilden seither die „Wiener Pforte“. Es gab früher zwischen den Donauarmen viele Inseln, die sich durch Hochwässer immer wieder veränderten. Erst seit der Donauregulierung Ende des 19. Jahrhundert fließt die Donau so, wie wir sie heute kennen: in einem einzigen breiten Bett.