Landwirtschaft prägt Landschaft

Die Landschaft entstand in Jahrtausenden

Aus winzigen Siedlungen wurden allmählich kleine Dörfer, die Zahl der Menschen und damit die Landwirtschaft vergrößerten sich immer mehr. Alles in Jahrtausendschritten und alles eingefügt in die Bedingungen der Natur. Noch war nichts “machbar”: Äcker wurden dort angelegt, wo der Boden tiefgründiger war, Wiesen und Weiden auf seichteren Böden. Alles musste sich den natürlichen Gegebenheiten unterordnen. So wurde Stück für Stück vom ursprünglichen Wald am Bisamberg gerodet.


Gärtnerische Nutzung: Wein- und Obstbau

An den südlichen Hängen der Berges wurden, wo immer möglich, im Mittelalter Wein- und auch Obstgärten angelegt. Der Weinbau hatte bereits im Mittelalter eine hohe Bedeutung. Eine frühe Perspektivkarte von Franz-Xaver Schweickhart um 1830 zeigt uns geschlossene Weinbaufluren


Kulturlandschaft in Zahlen

Aus dem Franziskeischen Kataster von 1820 ergibt sich für die Gemeindegebiete des südwestlichen Bisambergs, also Langenzersdorf und Bisamberg, ein heute unvorstellbares Verhältnis der Nutzungsarten: Hauptsächlich Wiesen und Weiden, viele Weingärten, wenig Ackerland und wenig Wald.